Bled

Bled ist eine kleine Gemeinde im nordwestlichen Teil Sloweniens – nur wenige Kilometer südlich der österreichischen Grenze. Bekannt ist der Bleder See, seine markante Insel und die darauf erbaute Marienkirchen. Besonders ist auch die im oberen Dachreiter der Kirche untergebrachte “Wunschglocke” aus dem Jahr 1534.  Bled ist aber auch die Heimat der Cremeschnitte, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte!

Garden Village

Das Garden Village Bled ist nur ca. 300 Meter vom See entfernt und ruhig am Ende einer kleiner Seitenstraße gelegen. Die gesamte Anlage ist vollständig ökologisch gestaltet und bietet neben verschiedenen Unterkunftsmöglichkeiten – Tree Houses, Pier Tents, Glamping Tents und Luxury Apartments – noch ein Restaurant und eine Strandbar unter Bäumen.

Wir haben uns für ein Pier Tent entschieden. Das Zelt ist ausgestattet mit zwei Matratzen, Polster und Decken, 2 Lampen und einer Steckdose. Auf dem kleinen Platz vor dem Zelt gibt es noch zwei Stühle, einen kleinen Kühlschrank und eine Box für das Gepäck. Die Matratzen, Polster und Decken sind von guter Qualität und wir haben hervorragend geschlafen. Die Sanitäranlagen teilt man sich zwar mit anderen, das war für uns aber kein Problem. Während unseres Aufenthalts war alles sehr sauber und gepflegt und das Personal sehr freundlich.

Garden Village Bled

Aktivitäten auf und um den See

Spaziergang um den See

Rund um den See führt ein wunderbarer Weg der sich hervorragend für einen Spaziergang eignet. Auf dem Weg findet man immer wieder Bänke, die zu einer kleinen Rast mit traumhaften Ausblick einladen. Der Rundweg ist 6 Kilometer lang und von dort starten auch mehrere Wege zu anderer Sehenswürdigkeiten.

Mala Osojnica

Die Aussicht rund um den See ist wundervoll, aber das geht noch besser 🙂

Direkt vom Rundweg um den See kann man auf den Waldweg nach Mala Osojnica abzweigen. Der Weg könnte besser beschildert sein, aber man findet sich auch so zurecht. Der Weg ist anspruchsvoller als der Rundweg um den See, aber für durchschnittlich fitte Personen sollte er kein Problem sein. Trotzdem sind feste Schuhe und etwas zu trinken für diesen Weg empfehlenswert. Bei Nässe und Glätte könnte es gefährlich werden.

Blick von Mala Osojnica

Burg Bled

Eine weitere Sehenswürdigkeit, die man direkt vom Rundweg aus besuchen kann, ist die Burg Bled. Sie thront auf einem gewaltigen Felsen etwa 130 Meter über dem See. Der Weg zur Burg ist schön hergerichtet und bietet immer wieder tolle Fotomotive. Wir sind bis oben hin spaziert, haben die Burg selbst aus Zeitmangel aber nicht besichtigt.

Bleder See mit Blick auf die Burg

Bootsfahrt

Um über den See zu fahren und die Insel zu besichtigen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum Beispiel kann man mit einer sogenannten Pletna, einem traditionellen Boot mit geradem Boden und spitzem Bug, fahren. Diese haben eine lange Tradition und werden von den Einheimischen gebaut. Man kann sich aber auch ein Ruderboot mieten und selbst rudern.  So haben wir es gemacht. Mein Freund hat gerudert und ich habe die Aussicht und die Sonne genossen 😉

Vintgar-Klamm

Auf dem Weg nach Hause sind wir noch zur Vintgar-Klamm gefahren. Von Bled aus sind es ca. 4 Kilometer. Bei der Klamm gibt es einen großen Parkplatz für die Besucher, der bei unserem Aufenthalt noch kostenlos war. Da die Klamm aber meist gut besucht ist, gibt es auch ein P+R Parkplatz.
Der Eintritt kostet für Erwachsene 10 Euro, für Kinder (6 bis 15 Jahre) 2 Euro und für Kinder unter 6 Jahren 1 Euro. Es ist ratsam, bereits früh bei der Klamm zu sein, da sie meist gut besucht ist. Wir sind direkt nach dem Frühstück losgefahren und hatten auf dem Weg durch die Klamm noch halbwegs Ruhe. Auf dem Rückweg sah das schon anderes aus. An schmaleren Stellen mussten wir immer wieder warten und ans Fotografieren war bei dem Gedränge kaum zu denken. Zum Glück hatten wir das schon auf dem Hinweg erledigt 😉
Laut Homepage ist die Besichtigung der Klamm nur mehr einwegig möglich. Ich kann mir gut vorstellen, dass dadurch viel von dem Gedränge wegfällt und die Besichtigung dadurch noch angenehmer wird. Informationen zum Rückweg und den Öffnungszeiten findest du hier.

Fazit

Der Kurzurlaub in Slowenien hat uns beiden wirklich gut gefallen! Da der See mittlerweile sehr bekannt ist, ist in der Hauptreisezeit sehr viel los und es empfiehlt sich – wenn möglich – den Besuch in die Vor- oder Nachsaison zu legen.

Vielleicht gefällt dir auch das:

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

error: Content is protected !!