Die Fastenzeit ist vorbei und damit auch meine Abstinenz von Social Media – was genau ich mir vorgenommen hatte kannst du hier nachlesen.
Im Nachhinein betrachtet ist die Zeit schnell vergangen – nicht so wie damals, als ich in der Fastenzeit komplett auf Kaffee verzichtet habe 😉 Während der letzten Wochen fiel mir der Verzicht auf die sozialen Medien überraschend leicht, nur vereinzelt hätte ich sie gerne genutzt. Allerdings hatte ich in den letzten Tagen – vielleicht weil das Ende der Fastenzeit absehbar war – etwas damit zu kämpfen die Finger davon zu lassen. 

Ergänzung: Am Aschermittwoch kam mit einer Freundin die Frage auf, ob WhatsApp auch zu den sozialen Medien zählt. Nach meinem Verständnis tut es das nicht, sondern ist ein Chat-Dienst wie auch SMS. In der Fastenzeit habe ich daher WhatsApp weiterhin genutzt. In der derzeitigen Situation (Corona), wo die persönlichen Kontakte stark eingeschränkt sind, ist mir diese Form der Kommunikation zudem sehr wichtig.

Meine Erfahrungen mit dem Verzicht auf Social Media habe ich dir hier zusammengefasst:

Vorteile

  • Entspannter: Beispiele für Wohnungseinrichtungen, Rezeptideen, Bilder von Urlaubsorten, Hinweise auf Missstände in der Gesellschaft, und und und. Ohne die regelmäßigen Reize aus den sozialen Medien habe mich und meine Umgebung weniger mit anderen verglichen, verspürte weniger Druck und war somit insgesamt entspannter.
  • Zeit: Wie bereits erwähnt kann ich nicht sagen, wieviel Zeit ich vor der Fastenzeit in den sozialen Medien unterwegs war. Aber ich habe in den letzten Wochen deutlich gemerkt, dass es definitiv zu viel war. Ich stehe nun morgens ca. 20 Minuten später auf und habe trotzdem noch Zeit zu frühstücken. Abends habe ich aus reiner Gewohnheit öfter auf mein Smartphone geschaut, nur um festzustellen, dass es gar keinen Grund dazu gab. Dieses Verhalten konnte ich zwar reduzieren, aber über die gesamte Fastenzeit hinweg nicht ganz abstellen.   
  • Ressourcen: Wie zu erwarten war, habe ich deutlich weniger Datenvolumen verbraucht. Mein Verbrauch hat sich um etwa zwei Drittel reduziert! Auch das Smartphone musste ich weniger oft laden, da ich es ja wesentlich weniger in Gebrauch hatte.

Nachteile

  • Fehlende Kontakte/Informationen: Ich bin in einigen Gruppen, die mir in der Fastenzeit durchaus gefehlt haben. Besonders zwei hätte ich gut brauchen können: die eine zum Thema „Verkaufen/Verschenken/Tauschen“, wo ich gerne einige aussortierte Dinge reingestellt hätte um sie an die Frau oder Mann zu bringen.
    Und eine, ich sag mal „lokale“ Gruppe, in der die Mitglieder alles Möglich anfragen können: Wer kann eine gute Zahnärztin empfehlen, kann mir jemand eine Bohrmaschine leihen, hat jemand eine Wohnung zu vermieten, etc.
Social Media fasten Fazit

Fazit

Es waren aufschlussreiche 44 Tage (Aschermittwoch bis einschließlich Karfreitag) und ich bin froh, diese Herausforderung angenommen und durchgezogen zu haben. Und auch wenn für mich persönlich die Vorteile überwiegen, werde ich zukünftig dennoch nicht komplett auf Social Media verzichten.

Aus dieser Zeit nehme ich mit, dass es durchaus Sinn macht, immer mal wieder das Smartphone beiseite zu legen und die Posts Posts sein zu lassen. Ich überlege weiterhin von den einzelnen Netzwerken abgemeldet zu bleiben und mich zur zu einer bestimmten Zeit (zum Beispiel wenn ich von der Arbeit nach Hause gekommen bin) einzuloggen und mich hinterher wieder abzumelden. Wie genau das aussehen wird, wird aber die Zeit zeigen.

Wie geht es dir mit den sozialen Medien? Nutzt du diese?

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